Mit der Thermografie gezielt Energiekosten sparen

Bilder der landschaftBei der Thermografie wird über Bilder bzw. Fotos angezeigt, wie die Oberflächentemperatur eines Objektes beschaffen ist. Hierbei werden die Infrarotstrahlen, die sonst für das menschliche Auge unsichtbar sind, eingefangen und stehen dann als Temperaturmesseinheit zur Verfügung. Möglich wird dies durch eine Wärmebildkamera, die solche Infrarotstrahlen in elektrische Impulse umwandelt, um sie so in einem Bild festhalten zu können.

Geschichte der Thermografie
Wilhelm Herschel, seinerzeit Astronom und Musiker, entdeckte erstmals im Jahr 1800 die Wärmestrahlung. Dabei maß er die Strahlung des Sonnenlichtes, welches durch ein Prisma einfiel und mit den roten Farben ein sichtbares Spektrum dahinter brach. Dort stieg die Temperatur signifikant an.

Seine Schlussfolgerung: Dort ist Energie am Fließen.

Er forschte und entwickelte weiter, sodass er 40 Jahre später durch mehrere Verdampfungsraten eines Ölfilms die Wärmeverteilung auf Oberflächen sichtbar machen konnte.

Noch mal 40 Jahre später gelang es dem Forscher Samuel Pierpont Langley, ein berührungsloses Temperaturmessen zu entwickeln. Das Bolometer wurde erfunden. Heutzutage erzeugt die bereits oben beschriebene Wärmebildkamera exakte Oberflächentemperaturbilder.

Einsatz und Vorteile der Thermografie

Das Verfahren der Thermografie kommt sowohl in der Industrie, bei Anlagen und Baugruppen als auch bei Solaranlagen und für die Überprüfung von Häuserdämmungen zum Einsatz. In der Industrie werden zum Beispiel Stromanschlüsse oder Übertragungsleitungen auf ihre Temperatur überprüft. Bei Anlagen existiert ein Wärmestrom von kalt zu warm. Hierfür können durch die Thermografie diese unterschiedlichen Wärmewiderstände über die Oberflächentemperatur gemessen und überprüft werden.

Der Multicopter kann ebenso problemlos über ein Solarfeld fliegen, um eventuelles Fehlverhalten zu identifizieren. Bei öffentlichen, aber auch privaten Gebäuden kann mithilfe der Thermografie das Dämmungsverhalten überprüft werden. In jedem Fall ist das Verfahren eine günstige Möglichkeit um weitere Kosten zu sparen, wenn zum Beispiel Dämmungspotenzial erkannt wird. Weiterhin sind durch den Einsatz neuster Technik exakte Messdaten möglich.